Der lange Weg in die

Top Ten

SEO Spezialist

In der Standardeinstellung bei Suchanfragen werden bei allen gängigen Suchmaschinen neben den Werbeeinblendungen (bei Google z.B. Google Adwords) auf der 1. Seite max. 10 Plätze für die Suchergebnisse angezeigt.

Sie werden viele Tipps und Ratschläge bekommen, wie sie ihre Website suchmaschinentechnisch optimieren. Dabei fallen viele Buzzwords wie Fachbegriffe, die sie sicherlich hier und da schon mal gehört haben oder bereits näher kennen, wenn sie sich mit dieser Thematik der Suchmaschinenoptimierung bereits ein wenig beschäftigen.

Ob Trusted Rank, Domainpopularität, Linkbuilding, suchmaschinenfreundliche URL's, On-Page Faktoren wie z.B. der TITLE-Tag oder Beschriftung der eingehenden Links, sprich Linktext, und vieles weitere mehr. Sind überhaupt passende Texte zum jeweiligen Thema und Keyword oder Keyphrase vorhanden? Sind die Bilder beschriftet? Suchmaschinen können Bilder nicht lesen. Es gibt eine lange Liste an Onpage wie Offpage Optimierungsfaktoren.

Viele vermeintliche SEO Spezialisten und gute SEO Theoretiker wissen über die Möglichkeiten zu berichten. Der Haken: Wenn alle Mitbewerber die gängigen und bekannten Optimierungsmaßnahmen kennen, dann ist meistens nix mit der Top Ten. Gerade bei umkämpften Keywords ist die Konkurrenz groß, dann sind hunderte Mitbewerber am optimieren. Nur derjenige, der nicht einmal das Einmaleins der Suchmaschinenoptimierung beherrscht hat gewiss das nachsehen.

Ein Phänomen ist gerade bei mittelmäßig umkämpften Keywords immer wieder zu finden: Manchmal ranken offensichtlich nicht optimierte Webseiten viel besser als jene, die sich mit der Search Engine Optimization beschäftigen. Ein Fall von Überoptimierung? Falscher Optimierung? So mancher SEO Theoretiker weiß auch hier eine Erklärung und holt seine Zauberkugel heraus. Dann wird von Bad Neighbourhood in der Backlink Struktur gesprochen oder die Geschichten von Blackhat SEO treten auf den Plan. Als Blackhat SEO werden die SEO Techniken so bezeichnet, die gegen die vorgeschriebenen Suchmaschinen Richtlinien der jeweiligen Suchmaschinenbetreiber verstoßen.

Als allgemeingültig hat sich herumgesprochen, dass Metatags keine oder nur noch minimale Bedeutung haben. Und dennoch werden fleißig Metatags Daten gepflegt. Sicher ist sicher. Kaum einer aber weiß, dass Metatags im Fall von Webseiten mit dynamischen PDF's eine gesonderte bis wichtige Rolle spielen.

Auch wird behauptet, dass die Onpage Faktoren überbewertet werden. Was aber, wenn sie der einzige unter ihren Mitbewerber sind, die diese Faktoren nicht berücksichtigen? Dann heißt es hinten anstellen im Ranking. Es sei denn, sie gleichen dieses Manko mit enormer Leistung in anderen SEO Bereichen aus. Die Aussage, dass Onpage Faktoren überbewerten werden ist nicht nur leichtsinnig, sondern grob fahrlässig.

Zu guter letzt wäre da noch das Thema Themenrelevanz. Wenn man von themengleichen oder -ähnlichen verlinkt wird, so heißt es, wird man besser in den Suchergebnissen gerankt als von themenfremden Seiten. Da mag was dran sein, bewiesen ist es bei weitem nicht. Die Logik mag ihnen der Marketing Spezialist und Verkaufsberater einer entsprechenden SEO Agentur glaubwürdig vermitteln, die Realität sieht aber meistens anders aus.

Themenrelevant sind meistens Seiten von Mitbewerbern. Ob ihr Mitbewerber sie verlinkt ist mehr als fraglich. Und sollte es dennoch mal der Fall sein, dann wird im Gegenzug eine Rückverlinkung eingefordert. Das heißt, sie verlinken auf ihren Mitbewerber zurück. Hat ihre SEO Agentur zuvor noch vor Blackhat Methoden gewarnt und sich mit den schwierigeren, da langwieriger, Whitehat Methoden gerühmt, stehen sie mit dieser Methode schon mit einem Bein in der Blackhat Falle und somit vor dem Rauswurf aus dem Suchmaschinen Index. Nicht nur, dass sich die gegenseitige Verlinkung in ihrer Wirkung mehr oder weniger aufhebt, bei überzogener Gegenverlinkung mit anderen Websites kommt es ständig zum Rauswurf aller Parteien aus dem Index. Was aber ist überzogen und wann gilt die übertriebene Rückverlinkung? Beginnt sie schon bei 5,6 oder erst bei 50?

Natürlich gibt es noch die Linkmiete. Das heißt, man kauft sich einen Linkplatz und zahlt in der Regel eine monatliche Gebühr. Sie zahlen sich aber dumm und dämlich, wenn sie auf diese Methode eingehen, um die gewünschte Wirkung zu erreichen. Ob sich das Unternehmen amortisiert? Vor nicht all zu langer Zeit hatte Google den Durchbruch im Kampf gegen bezahlte Backlinks verkündet. Bekannte Websites wurden im Pagerank heruntergestuft und abgestraft, die Backlinkvermietung betrieben. Nur blöd, dass die allgemein bekannt waren und letztlich die Ankündigung von Google mehr als heiße Luft gewesen ist. Ein guter Propaganda Gag von Google, um potentielle Backlinkmiete-Sucher abzuschrecken. Die Methode, vermietete Backlinks aufzuspüren ist mehr ein Sturm im Wasserglas. Sicherlich, es gibt eine Struktur in der Backlinkvermietung, die man automatisiert erkennen könnte. Aber das ist sehr gewagt. Darüber hinaus wird diese Struktur nicht von Dauer sein, da die bloße Ankündigung von Google zu verändertem Verhalten bei den Betroffenen führt. Google allein war die medienwirksame Verkündigung wichtig, um durch Abschreckung zu einer allgemeinen Änderung im Verhaltensmuster der Suchmaschinen Goldgräber hinzuwirken.

Ein Großteil der SEO Agenturen arbeiten mit externen Webkatalogen und Artikelverzeichnissen zum Aufbau von Backlinkstrukturen. Mit externen Websites sind all diejenigen gemeint, die nicht von den betreffenden SEO Agenturen betrieben werden.

Die Frage, ob ein Webkatalog in seiner Art, Größe und Struktur überhaupt Themenrelevant sein kann, sei mal dahingestellt. Kurz: Suchmaschinen mögen Webkataloge nicht. Anders herum: Wenn schon weit über 96% der Suchanfragen über die Such-Indexe der relevantesten Suchmaschinen von Google, Yahoo und MSN kommen und die zigtausende anderen Suchmaschinen wie Webkataloge den kläglichen Rest sich teilen, dann darf ihre Relevanz in jedem Fall bezweifelt werden. Wegkataloge haben im Vergleich zu Suchmaschinen überhaupt keine Bedeutung. Wozu braucht man dann Webkataloge? In speziellen Branchenbereichen wie z.B. der Maschinenindustrie ist noch ein Sinn zu erkennen, der Rest entlarvt sich eindeutig als reiner Backlinklieferant. Das ist auch den Suchmaschinenbetreibern bewusst. Scheinbar willkürlich wurden diverse und bekannte Webkataloge aus dem Suchindex verbannt oder deren Wirkung in der Backverlinung zurück auf Null gestuft. Angefangen hatte diese Form der Backlinkgenerierung mit den berühmten Gästebucheinträgen. Da wurden haufenweise Gästebücher mit entsprechenden Links zugespamt. Dann entdeckte man die Webkataloge bis man zu den Artikelverzeichnissen überging. Auch hier ist ein Abstrafungsmechanismus im Gange. Nicht anders ist es mit den Social Bookmarking Diensten. Kein normaler Mensch braucht und nutzt das. Nur die SEO Goldgräber sind hier überproportional aktiv. Allein die Blogs stehen derzeit noch im Überprüfungsstadium. Bei weitem nicht alle Blogs lassen sich als Backlinklieferant missbrauchen. Zumeist werden sie von Individualisten betrieben. Aber auch hier bröckelt die Fassade und der Trend, im Content Backlinks zu verstecken, wächst ebenso stetig.

Search Engine Optimiser
SEO ist wie Bogenschie�en: Man benötigt Konzentration, Kraft, Ausdauer und Zielsicherheit

Bringt alles nichts? Die Art der Frage ist eigentlich falsch. Denn wenn man nichts tut, dann bringt es tatsächlich gar nichts. Im Gegenteil, man verliert auf alle Fälle wichtige Marktanteile und die Chance, sich Top zu platzieren, verringert sich mehr und mehr, je länger man die Zeit verstreichen lässt.

Der Großteil der Search Engine Optimizer macht bis zu einem gewissen Grad seine Arbeit gut. Nur die wenigsten haben aber die technischen Voraussetzungen, sich aus der Masse hervorzuheben. Die meisten scheitern nicht an ihren Voraussetzungen, sondern an ihren Ressourcen, ebenso an ihrem Wissen, diese über einen gewissen toten Punkt weiter zu entwickeln. Das ist zumeist auch vom Auftraggeber abhängig, denn eine der größten Hürden, den es zu überwinden gilt, ist der Zeitfaktor. Je mehr eine Suchmaschinenoptimierung eine größeren Zeitraum benötigt, um sich erfolgreich zu entwickeln, desto weniger sind die meisten Auftraggeber bereit, das mitzutragen. An diesem Punkt setzen die Suchmaschinenbetreiber an. Sie wollen regelrecht eine Branche vom potentiellen Missbrauch ausbluten lassen. Und SEO ist prozentual gesehen eine Branche mit hohen Missbrauchmöglichkeiten. Nur die wenigsten stehen das durch. Es scheint eine gewisse Logik darin zu stecken. Wald und Wiesen Spammer wird schnell das Geld ausgeben, wenn sich die Kosten für den SEO Aufwand nicht durch den Ertrag decken. Wer mehr Geld und Zeit investiert, dem geht es in erster Linie nicht nur um Rankingplatzierung mit maximaler Gewinnausschöpfung, sondern demjenigen geht es auch um das Image. Die Platzierung einer Marke, die sich auch im offline Bereicht fortsetzt oder da sich bereits etabliert hat und nun durch die Erträge auch die Position in den Suchmaschinen finden soll.

Wenn es um Suchmaschinenoptimierung geht, dann sollte man heute nicht mehr zu sehr an das Return of Investment mit zu kurzer Nutzungsdauer denken, sondern vielmehr in die zukünftige Entwicklung planen: Die Steigerung der Marktanteile in den Suchmaschinen.

Zu Beginn der Suchmaschinen Ära konnte man noch über Nacht die Top Ten erobern. Bis vor einem Jahr war noch die 6 Monatsperiode geläufig, um relative Rankgingzahlen zu erreichen. Heutzutage befindet sich gute SEO Arbeit für hart umkämpfte Keywords bereits in einer 3 Jahres Periode (vor allem bei neuen Internetprojekten). Das zeigt nur eines: Je später man in die Suchmaschinenoptimierung einsteigt, umso größer werden die Investitionen nicht nur in die Zeit.

So gehört neben einen langfristigen und gut durchdachten SEO Plan auch die Ausdauer in der Umsetzung. Dazu ein SEO Partner, der ein eigenes Backlink-Portfolio aufweisen kann und nicht rein auf externe Webkataloge & Co. zurückgreifen muss. Top SEOs arbeiten zum Teil mit einem eigenen Backlink Portfolio von weit über 500 Domains. Spitzen Search Engine Optimizer benötigen wiederum weit über 1000 und mehr, um ihr Kundenpotential abdecken zu können.

Auch nützt die Anwendung einzelner SEO Optimierungsfaktoren nicht viel. Es kommt auf das Gesamtpaket und den Maßnahmen Mix an. Wer nur einen Teil davon liefern und bedienen kann, steht im Verdacht, nicht genau zu wissen was er tut. Die Zusammenhänge der SEO Architektur nicht zu kennen und durch seine Maßnahmen kontraproduktiv in der Suchmaschinenoptimierung zu sein.

Wer also gute SEO Arbeit sucht, der sollte vor allem kein SEO im Angestelltenverhältnis suchen und das nötige Budget für gutes SEO Know-how zur Verfügung stellen. Die Qualität leidet am Preis. Lassen sie sich Referenzen zeigen und nicht mit Keyword Optimierungsbeispielen abspeisen, wo jeder mittelmäßige SEO Laie sich ebenso rühmen könnte. Lassen sie sich die Arbeitsmethodik erklären. Seien sie kritisch, wer zu sehr auf Webkatalogeinträge & Co. baut.

Blackhat oder Whitehat Methodik?

Lassen sie sich nicht zu sehr von diesen Phrasen einschüchtern. Im Grunde genommen ist schon der Eintrag in ein Webkatalog Blackhat verdächtig. Ebay ist ein explizites Beispiel was eigentlich geradezu ständig gegen die Suchmaschinen Richtlinien verstößt, aber bis dato in keiner Weise von den Suchmaschinen gebremst oder abgestraft wurde. Die Grauzone zwischen sauberer Suchmaschinenoptimierung und Spamming ist fließend.

Passend zum Thema

 

 
  Neuigkeiten    Aktuelles    Unterhaltung    Games  Suchmaschinen  Wolfenstein  
 
  Impressum    Kontakt     Drucken