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Die Lösung.
07.04.2009
Wurde eine .tel Domain noch nicht registriert oder ist sie bereits gerregt aber noch nicht aktiviert, dann erfolgt eine Weiterleitung auf eine Werbeseite von T-Online. Genauer gesagt und offziell richtig, auf die T-Online Navigationshilfe. Hier im Beispiel: www.presse.tel
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Nett ist aber dann doch, wenn sie weiter schreiben: "Möglicherweise ist die angefragte Internetadresse nicht mehr erreichbar. Wir haben für Sie im Internet gesucht und die folgenden Ergebnisse für Sie gefunden."
Praktisch, wenn man da doch gleich noch Werbung schalten kann. Nur was ist, wenn ich als rechtlicher Domaininhaber genau das nicht will?
Bedenklich an dieser Praxis ist, dass den eigentlichen Domaininhabern solche Möglichkeiten auf den eigenen 'de-aktivierten' Domains nicht möglich sind. Hält man seine eigene Domain deaktivert, können andere - hier T-Online (zumindest für Deutschland) - auf Kosten des Domaininhabers ihr Geld verdienen und das obwohl kein Einverständnis des rechtmäßigen Domaininhabers vorliegt. Der eigentliche Domaininhaber kann bei seinen deaktivierten Domains nicht selber bestimmen, was dann mit der Domain geschehen soll. Wer sich dafür entscheidet, dass seine .tel Domain deaktiviert bleiben soll, dann sollte das auch so respektiert werden. Zumindest sollte es dem rechtlichen Domaininhaber frei stehen, auf welche Inhalte dann seine .tel Domain weiterleiten soll. Wenn diese Praxis für die Telnic nicht mal nach hinten losgeht.
Den .tel Domaininhabern sind sehr viele Möglichkeiten, die bei anderen populären Top Level Domains von Haus aus üblich sind, eingeschränkt. Das muss nichts schlechtes bedeuten, im Gegenteil. Aber solche Aktionen wie diese Weiterleitung rücken das so so restriktive Vorgehen der Telnic in ein anderes Licht: Sind manche gleicher als gleich? Entweder alle oder keiner. Hier über die Köpfe der Domaininhaber zu entscheiden und ohne Einwilligung dennoch Dinge zu tun was nicht vereinbart ist, ist rechtlich mehr als bedenklich. Es wird wohl nicht lange dauern, bis der erste .tel Domaininhaber gegen diese Praxis rechtlich vorgeht.
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