Graf von Wolfenstein

Hier ein paar Auszüge aus historischen Dokumenten über die Grafen von Wolfenstein. Zur Info: Nach dem Ende der Habsburger Monarchie wurden in ihren Nachfolgestaaten, Deutschösterreich bzw. nachfolgend Republik Österreich und in der Tschechoslowakei nach 1918 die Adelstitel abgeschafft. Das österreichische Adelsaufhebungsgesetz von 1919 stellt im Gegensatz zu Deutschland den Gebrauch von Adelsbezeichnungen im Namen unter Strafe.

Sicherlich, auch wenn wir hier den Nachweis für einen möglichen adeligen Stand des Grafen von Wolfensteins erbringen, heißt das schlussfolglich nicht automatisch, dass die heutigen Wolfensteins von Adel sind.

Wir listen hier eine lose Sammlung an Auszügen aus gefundenen Schriften. Eine Zuordnung und Bewertung ist aus zeitlichen Gründen bis dato noch nicht geschehen.

Bitte beachten, hier geht es nicht um 'Wolkenstein' oder 'Wolfstein' ohne 'en' nach 'Wolf' im Namen.


Grafen-Diplom für Graf von Wolfenstein 1673, Reichs-Archiv Lünig T. XXIII. S. 1581
- siehe unten -
"Urtheil der Juristen-Facultät zu Jena betreffend den Reichsgräflich-Bentinckschen Successionsfall."
Dr. C. F. Dieck.
Leipzig 1843.


Auszug aus dem Vorwort, siehe unten ("Geschichte des deutschen Adels urkundlich nachgewiesen von seinem Ursprunge bis auf die neueste Zeit" von Dr. C. F. F. v. Strantz,Königl. Preuß. Oberst-Lieutenant, des Ordens pour le mérite, des St. Johanniter- und mehrer Orden Ritter. Breslau 1845.): "Eine Geschichte des deutschen Adels zu entwerfen, womit hier der Versuch gemacht wird, unterliegt allerdings manchen Schwierigkeiten, besonders wenn man über das Mittelalter hinausgeht, wo der Reichsverband an Einheit verliert, die Reichsfürsten selbstständiger wurden, endlich das römisch-deutsche Kaiserthum, und mithin die Reichsverfassung ganz aufhört, es jedem Regenten nun freisteht, die ehemaligen Vorrechte des Adels den Zeiten gemäß zu beschränken, wobei allein, in Folge einer getroffenen Uebereinkunft auf dem Wiener Kongreß, die ehemaligen, reichsunmittelbaren, jetzt mediatisirten Fürsten und Herren, und die ehemalige freie Reichsritterschaft diesseits des Rheines, so wie bei einigen Staaten noch andere freie Standesherren weniger beschränkt, als bevorzugt hier eine Ausnahme machen... Dagegen sind einige geschichtliche Gegenstände noch wenig berührt worden; wir begreifen darunter das erste Vorkommen der Geschlechtsnamen, in Beziehung auf die Nachweisung des Erbadels, und dem Ursprung des Rittertums, wo allerdings noch vieles im Dunkeln liegt, aber manches jedoch unbeachtet oder übersehen worden ist."


Historische Erwähnung in "Erinnerungen aus den Kriegszeiten von 1806-1813."
von
Friedrich von Müller,
Großherzoglich Sächsischem Geheimen-Rath und Kanzler.


Historische Erwähnung in "Reisen durch einen Theil Teutschlands, Ungarns, Italiens und Frankreichs in den Jahren 1798 und 1799."
von
Ernst Moritz Arndts,
Leipzig 1804.


Historische Erwähnung in "Urtheil der Juristen-Facultät zu Jena betreffend den Reichsgräflich-Bentinckschen Successionsfall."
Zum Druck befördert durch
Dr. C. F. Dieck.
Leipzig 1843.


Historische Erwähnung in "Die Geschichte des Gräflich Aldenburg-Bentinck'schen Erbfolgestreites"
in einem Umrisse von
Dr. K. A. Caber.
Mainz 1847.


Historische Erwähnung in "Geschichte des deutschen Adels urkundlich nachgewiesen von seinem Ursprunge bis auf die neueste Zeit"
von
Dr. C. F. F. v. Strantz,
Königl. Preuß. Oberst-Lieutenant, des Ordens pour le mérite, des St. Johanniter- und mehrer Orden Ritter.

Breslau 1845.


Historische Erwähnung in "Geschichte der Steiermark." und "Geschichte des Herzogthums Steiermark."
Von
Dr. Albert v. Muchar.
weiland Stiftskapitular zu Admint. wirklichem Mitgliede der kais. Akademie der Wissenschaften in Wien und k. k. ö. o. Professor an der Universität zu Grätz.

Hamburg 1851.


 

Baron von Wolfenstein


Historische Erwähnung in "Geschichte der deutschen Höfe seit der Reformation." und "Geschichte des östereichischen Hofs und Adels und der östereichischen Diplomatie."
Von
Dr. Eduard Vehse.

Hamburg 1851.